Das Pensionsloch

14März
2011

Postskriptum: zu guter Letzt

Wir zwei werden heiraten. Auf der Reise wars nicht moeglich, da es die sog. Konsularehe nicht mehr gibt. Also wird es ein Sommerfest geben. Dazu moechten wir unseren Freundeskreis der Blogbesucher herzlich einladen. Wer also Lust zum Mitfeiern verspuert, sollte sich zwecks weiterer Infos (kommen ab Ende April) mal (un)verbindlich in die Gaesteliste auf pensionsloch@gmail.com (Betreff "Gaesteliste") eintragen.

 vom Aequator gruessen! 

 

14März
2011

Bildnachtrag he lei und ole' und Palmenrauschen

he lei:             

und ole         

auf zur Kueste  

abchillen        

zwegn Tsunamiwarnung Quartierwechsel      

a nit so schlecht

14März
2011

Das war's

Wenn die Iberia will und wir am Mittwoch Abend in Muenschen landen werden, dann haben wir 134 Reisetage hinter uns. 50 mal haben wir in Hostales uebernachtet, 2 mal im Flugzeug, 2 mal im Autobus, viermal am Schiff und einmal in der Eisenbahn. Wir haben gelernt, aus dem Koffer zu leben und freuen uns auf den heimischen Kleiderschrank und seine Umgebung.

Unser Blog mit 44 Eintraegen wurde insgesamt 1957 mal aufgerufen. Beim Google Suchbegriff "Pensionsloch" liegen wir somit im Spitzenfeld. Ueber die 75 Kommentare haben wir uns ganz besonders gefreut.

Uns hat es Spass gemacht Zunge raus  und wir freuen uns auf ein "Hasta luego"

 

10März
2011

lets go west und bald ost

ZZT sind wir an der Pazifikkueste, etwa 2okm noerdlich von Pedernales und lassen im Palmenhain die letzten Tage ausklingen.

Diesmal ganz ohne fotos. Die internetgeraete und -verbindungen sind hier einfach zu schmalbruestig. Aber vielleicht koennen wir sonntags von Quito noch welche nachsenden. Bis dahin !

 

05März
2011

Vulkane, Atillo recycled

Von Cuenca fuhren wir ueber Limon nach Macas am Rand des Amzonasbeckens. Wir wollten versuchen die Atillo Lagunen diesmal von Osten zu erreichen. Und wirklich, wir hatten Glueck. Der meist hinter Wolken versteckte Sangay, einer der aktivsten Vulkane Amerikas (5.230 m), zeigte sich in seiner vollen Pracht.    Dann gab es trotz des guten Wetters doch noch Hindernisse    und schlussendlich standen wir vor einem Erdrutsch.     Nach circa einer Stunde kamen wir mittels Baggertransport ueber die Sperre und auf der anderen Seite wartete schon der Ersatzbus. Wieder einmal Glueck gehabt!  Und die Muehe hat sich gelohnt.

Jetzt sind wir in Latacunga, das von einem Vulkankranz umgeben ist, unter anderem von Chimborazo, Cotopaxi, dem zweigipfeligen Iliniza und einigen mehr. 

    Unweit von den Zwillingen besuchten wir den Quilotoa Kratersee.    Runter zu Fuss und rauf bequem:

Seit heute hat der ecuadorianische Karneval voll zugeschlagen und wir aenderten unsere Reiseplaene. Zur Entschaedigung sahen wir z. Bsp.   und wir werden uns jetzt voll dem zweigesichtigen Fasching widmen.   

25Februar
2011

Panamericana

Weiter fuhren wir auf der  bis nach Cañar, wo wir (endlich) wieder einmal die Inkas trafen. Hier in dieser Gegend leben die indigenen Cañari, deren Vorfahren von 500 v.C. bis 1500 n.C. das Land beherrschten. Bis sie von den Inkas in einem 12 Jahre dauerenden erbitterten Kampf niedergerungen wurden.  Als vorwiegend landwirtschaftliche Kultur richteten sie ihren Tages- und Jahresablauf nach dem Mond, waehrend die neuen Herrscher sich als Abkoemmlinge der Sonne sahen. So errichteten sie auf dem Mondheiligtum ihren Sonnentempel.     Die ganze Anlage war zu Humboldtszeiten noch bewohnt, wie seine Skizze zeigt.  Die heutigen Bewohner tragen immer noch die herkoemmlichen Trachten, welche nicht nur ins Museum verbannt sind.   

Wir haben jetzt ein paar Tage in Cuenca verbracht, eine Provincehauptstadt endlich mit Flair,       neben Montechristi beruehmt fuer seine Panamahuete.       ALLES AUS PALMSTROH!!

Erquicklich war wieder einmal der Mercado Central  sowohl fuer Vegetarier (delikate, frische Saefte)    als auch fuer Carnivoren  , worueber nicht jedes Vieh erfreut ist. 

Nachtrag: So schaut er uebrigens aus, der GROSSVATER  

20Februar
2011

Ostkordilleren

Nachdem wir die exotischen Genuesse des Amazonastieflandes hinter uns gelassen haben,    ging es wieder "aufwaerts" in die Berge.

In Banos, in den Thermen der Heiligen Jungfrau, gab es wohltuende heisse Baeder fuer Haut und Knochen im schwefeltrueben Mineralwasser. Irgendwie erinnerten die Anlagen an mittelalterliche Badstuben, was unseren Genuss nicht minderte.

Das wilde Flusstal lud zu einer Tageswanderung ein       Mit inkludierter Mutprobe. (Flussueberquerung im Drahtkaefig)  

In der Naehe von Riobamba - es war uns ein Blick auf den Chimborazo vergoennt -  besuchten wir einen noch recht urspruenglichen indigenen Markt, hier wird noch getauscht       oder ein neuer Hut gekauft.    Mangels Bustransfer gings retour mit dem Pick up.   .

Dann wollten wir eigentlich wieder ins Tiefland zurueck, kamen aber nur zu den Atillo-Lagunen.  Ein Erdrutsch verhinderte die Weiterfahrt. Wir mussten umkehren und landeten heute in Alausi, wo wir uns gleich per Eisenbahn auf die Teufelsnase stuerzten.

 

Jetzt haben wir vom Bloggen genug und staerken uns mit einem Schluck Abuelo (=Grossvater)-Rum. Prosit die neuen Enkeltoechter Celine und Philine!

 

12Februar
2011

In the jungle, the mighty jungle, the tiger.........

Die Fahrt ueber die Ostabhaenge der Anden hinunter war wunderschoen, dann im Amazonastiefland kam die Ernuechterung mit Sekundaerwald, Zersiedelung und Erdoelpipelines. Erst nach 4-stuendiger Fahrt von Coca aus mit dem Ranchero (ein unheimlich komfortabler umgebauter LKW mit Holzbaenken und kaputen Stossdaempfern, der an die Sommerwaegen der Strassenbahn in Klagenfurt erinnert) waren wir am Fluss (Tinguino, das heisst "der Fluss in den  die Baeume fallen" - und so war es auch). Nach weiteren knapp 5 Stunden mit dem Kanu flussabwaerts kamen wir auf der Bataburu Lodge mitten im primaeren Regenwald an.

 

Ein einheimischer Guide der Huaoroni Indianer zeigte Fertigkeiten..............

wie zum Beispiel:     oder:

inklusive Curare-Gewinnung    indianische Naht 

Bei unseren Tages- und Nacht - Wanderungen bzw. Kanufahrten sahen wir

        

und vieles mehr, wie Affen, eine Unzahl Voegel, Blueten und Gruen in allen Schattierungen und Formen ect. Grosstiere gab es fuer uns keine zu sehen. Beeindruckend ist ueber Allem die Biodiversitaet von Flora und Fauna, wie sie uns nahe gebracht wurde, und wie diese von den Indianern genutzt und nicht zerstoert wird.

Na ja, einen sahen wir ja doch  und natuerlich haben wir Piranhas gefischt und auch gegessen: 

 

Zurueck in Coca gab es heute einen 5-stuendigen Umzug anlaesslich der Entdeckung des Amazonas mit unwahrscheilich viel begeisterter Jugend. Vorerst im Sonnenschein

    und dann im wolkenbruchartigen Regenguss 

dem aber ein Musiker aus Gilberts Zunft heldenhaft widerstand. 

05Februar
2011

Fotos

Erfreulicherweise gibt es im wunderbaren Hostal Kopal    

hier in Baeza am Rande des Regenwaldes, einen etwas aufgemotzteren Laptop.      

Im Hostal in Papallacta gab es dafuer im Garten private Pools mit 40 Grad warmen Mineralwasser.    Nach dem stundenlangen Aufwaermen waren wir endlich wieder beweglich.      Auch hier fanden wir Orchideen   und ein dreikoepfiges Fabeltier.  

Quito mit seinen vielen Kirchen, Plaetzen und Gassen         und beruehmten Soehnen    ist schon wieder weit weg.

Aber hoffentlich nicht der Schutz der einzigen gefluegelten Jungfrau Maria dieses Planeten    katholisch san de scho do.

05Februar
2011

Fotos aus Quito und mehr....

Erfreulicherweise gibt es im wunderbaren Hostal Kopal    

hier in Baeza am Rande des Regenwaldes, einen etwas aufgemotzteren Laptop.      

Im Hostal in Papallacta gab es dafuer im Garten private Pools mit 40 Grad warmen Mineralwasser.    Nach dem stundenlangen Aufwaermen waren wir endlich wieder beweglich.      Auch hier fanden wir Orchideen   und ein dreikoepfiges Fabeltier.  

Quito mit seinen vielen Kirchen, Plaetzen und Gassen         und beruehmten Soehnen    ist schon wieder weit weg.

Aber hoffentlich nicht der Schutz der einzigen gefluegelten Jungfrau Maria dieses Planeten    katholisch san de scho do.

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